Verfasst von: hofmarschall | November 7, 2009

Hechtsprung -von unten und dann mitten rein

jumping Nemo„Uihuihui, schnell, schnell, rein…“ -Ahh…  Schön!
Es sind nur so 20 Meter vom warmen Gebäude mit den Duschen und Umkleiden bis zum Schwimmbecken, aber es kostet doch verdammt viel Überwindung nur in Badebekleidung rüberzulaufen. Um so wärmer fühlt sich dafür jetzt das Wasser an! Anstelle von unserem sonst üblichen Stammtisch haben wir uns heute zum Schwimmen im Dantebad verabredet. Und siehe da, wir sind trotzdem immerhin zu viert! ; )

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Verfasst von: hofmarschall | November 2, 2009

Auer Kirchweih Gans Dult

Vor rund 2 Wochen:

Kirchweih„Na, um 13:00 Uhr hama koan Platz nimma, is ja Kirchweih am Sonntag, wissen’S. Um 11:45 könntens noch an Tisch auf der Terrasse ham, da hama a Zelt und Heizstrahla aufgschdäuid. Da könntenS dann bis uma 13:oo sitzen bleim?“

Soviel zum Reservierungs-versuch beim Aumeister.

Kalt is wordn hier in München, Kirchweih steht kommendes Wochenende an- zumindest hier bei uns in Bayern- und uns der Sinn nach am gemütlichen Sonntagsessen mit Kirchweihganserl. Im Augustinerbräustüberl gibts auch ein Kirchweih-Spezial, sogar an beiden Tagen Sa und So. Bezüglich Tischreservierung lachns uns aber nur freundlich aus, ausreserviert sans scho seid Tagen.   Lies mehr…

Verfasst von: kerschtl | Oktober 31, 2009

Unterwegs mit dem Totengräber

Totengräber

Totengräber

„Freitag Abend – Treffunkt Sendlinger Tor um 19.45 Uhr – gezahlt wird beim Totengräber…“ Das waren die Angaben, die wir erhielten, als wir uns vergangene Woche zur Halloween-Tour „Gespenstisches München“ angemeldet hatten. In einer großen Gruppe von 13 Personen wollten wir diese Themen-Stadtführung vom Weis(s)en Stadtvogel miterleben.

Schon den ganzen Freitag waren wir gespannt, was uns wohl erwarten würde: Gespenster, Geister…??? – Untote…??? - Gruselige Horrorgeschichten…??? Eine ganz normale Stadtführung mit dem Weis(s)en Stadtvogel hatten ja schon einige von uns miterlebt (und waren von dieser auch sehr begeistert), aber was würden wir heute Abend wohl bei der Halloween-Tour erleben? Lies mehr…

Verfasst von: hofmarschall | Oktober 27, 2009

Endspiel

Wiesn 2009
Zufahrtsschein „Grüß Gott“ sag ich freundlich zu der Polizistin und reiche meine Oktoberfestzufahrtsberechtigungskarte zusammen mit unseren Ausweisen durch mein runtergefahrenes Seitenfenster. Ich kann förmlich ihre Gedanken hören: „..Mal sehen. Anwohner, er und sie, verschieden Nachnamen, nicht vergheiratet..“ Sie blickt auf, sieht meine Kollegin, dann mich an. Sie lächelt. „Ah, mir habn uns doch schon gestern gesehn. Alles klar. Kennas ganz links vorfahren, bis zu meinem Kollegen da hinten. Wiederschaugn.“ Der Polizistenkollege blickt nur kurz in den Kofferaum, dann dürfen wir weiterfahren. Na bitte, alles halb so wild.

Vom mittleren Wiesnsonntag in der Nacht auf Montag hat die Polizei um die Theresienwiese großräumig einen Sicherheitsring geschlossen. Als ich an diesem ersten Morgen all die Polizeimannschaftswägen, -busse, -Lastwägen und die vielen bewaffneten, uniformierten Menschen direkt vor meiner Tür sehe, ist mir ehrlich gesagt schon etwas komisch zumute. Seitdem wohn ich also unter Polizeischutz. Jetzt hör ich gar keinen Verkehr mehr, dafür seh ich aber Tag und Nacht Blaulicht flackern und: Ich muß früh morgens auf dem Weg zur Arbeit schon Slalom durch die Polizeikontrolle fahren, also nix Restalkohohl und so.. Zamreissen, gell! ; )

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Verfasst von: hofmarschall | Oktober 25, 2009

Heimspiel

OfestherzerlDie ganzen Tage schon trocken, Sonne, schönes Wetter! „Servus, grias di.“ Der Wachmann an der Schranke wird auch jeden Tag bräuner. Gestern hat er sich wohl einen Plastikstuhl besorgt auf dem er sich jetzt ganz lässig mit dunkler Sonnebrille im Sonnenschein aalt und sich die vorbeiziehenden Besucher ansieht. Nach zwei Wochen Wiesn wird er so braun und entspannt sein, dass man ihn irgendwo weit weg  im Urlaub wähnte. Nur das Gebrabbel und Knacksen aus dem Walkie Talkie erinnert leise an seinen Job.

Ein herrliches Gefühl! Jedesmal, wenn ich die  Schritte von der Theresienhöhe runter zur Festwiese laufe, die vielen Menschen in Tracht seh,  die Musik hör und den so typischen Wiesngeruch rieche, steigt es ganz wonnig, ja fast euphorisch in mir auf. Da kenn ich mich aus, treff so viele Bekannte und Freunde, fühl mich wohl, bin ich daheim. ; )

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